Wenn du auf das letzte Jahr zurückblickst, hattest du sicherlich auch Momente, die richtig toll waren, Situationen, in denen du lieber unsichtbar gewesen wärst oder Augenblicke, aus denen du etwas für die Zukunft gelernt hast.

Auch ich habe auf das vergangene Jahr zurückgeschaut und es gibt doch einige Punkte, aus denen ich gelernt habe und die ich 2018 besser machen will.

1. Habe ein Ziel und glaube dran, egal was die anderen sagen

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass du deine Ziele formulieren und aufschreiben solltest.

Was willst du wann erreicht haben. Habe große Ziele und glaube an deine Fähigkeiten.

Meine Ziele waren viel zu klein gesteckt. Dieses Jahr habe ich mir richtig große Ziele gesetzt. Ich werde diese hier aber nicht aufzählen.

Das kennst du sicher auch. Du erzählst voller Freude von deinen Zielen und Träumen. Und dann kommt vom Gegenüber nur ein bemitleidender Blick und die Aussage: Das schaffst du doch nie.

Rufe dir in solchen Momenten immer wieder in Erinnerung, dass es sich bei diesen Aussagen immer um die limitierenden Glaubenssätze deines Gegenübers handelt und nicht den deinen.

Wenn du an deine Ziele glaubst, wirst du sie auch erreichen.

2. Du kannst nicht auf allen Kirtagen gleichzeitig tanzen

Das ist ein Punkt, denn ich mir letztes Jahr eingestehen musste. Man kann nicht alles machen und schon gar nicht alles sehr gut.

Deshalb hab ich mich unter anderem auch dazu entschieden, nur noch diesen Blog weiterzuführen.

Meinen zweiten Blog habe ich stillgelegt und aufgegeben. Es waren zu unterschiedliche Themen und ich hatte für keinen Blog die Zeit, die ich gerne gehabt hätte.

Sobald du dein Ziel kennst, weißt du auch, in welche Richtung du marschieren musst.

Es gibt zwar immer noch Kreuzungen und Abzweigungen, aber nur um Kurskorrekturen vorzunehmen.

Du kannst aber nicht auf zwei Wegen gleichzeitig gehen.

Und auch in diesem Jahr will ich mich noch weiter auf meine Ziele fokussieren.

3. Planung und Organisation sind die halbe Miete

Es wird Zeit, strukturierter und organisierter zu arbeiten. Im letzten Jahr habe ich gemerkt, dass ich viel mehr Planung brauche, um produktiver zu sein.

Gerade was den Tagesablauf mit Arbeit, Blog, Fernlehrgang und Privatleben betrifft.

Hier bin ich gerade dabei, mir mit Trello meine Projekte und Aufgaben zu planen.

Trello ist ein Projektmanagementtool, auf das ich zwar schon vor längerem aufmerksam wurde, jedoch nicht so recht wusste, wie ich es für mich anwende.

Nachdem ich letzte Woche bei einem Workshop von Eva Abert dabei war, habe ich Trello für mich entdeckt.

Ich bin grade dabei, meine Lebensplanung, meine Finanzplanung und meine Blogplanung damit zu machen.

4. Warum Fachwissen alleine nicht reicht

Im letzten Jahr habe ich mir einiges an neuem Finanzfachwissen angeeignet und es macht mir nach wie vor riesen Spaß in die verschiedenen Finanzthemen einzutauchen.

Durch mehrere Bücher, die ich gelesen habe, bin ich immer öfter auf das Thema Glaubenssätze aufmerksam geworden.

Ja klar, das Money Mindset spielt eine Rolle. Aber so wirklich damit auseinander gesetzt hatte ich mich bis letztes Jahr nicht.

Mein Fokus lag ganz klar in der Ansammlung an Fachwissen.

Dennoch habe ich in bestimmten Momenten und Situationen gemerkt, dass ich beim Thema Finanzen (und auch in anderen Bereichen) nicht so voran komme, wie ich gerne möchte.

Als ich genauer hingesehen habe, woher es denn kommt, dass ich trotz des Wissens nicht weiter komme, wurde mir klar, dass es mehr als nur einen limitierenden Glaubenssatz im Bezug auf Geld bei mir gab bzw. gibt.

Das ist auch der Grund, warum ich mich heuer mehr mit den Themen Geldbewusstsein, Emotionen und Glaubenssätzen auseinander setzen möchte.

Denke also auch daran an deiner Persönlichkeit und an deinem Mindset zu arbeiten.

5. Verganges darf losgelassen werden

Wenn du dich mit deinen Glaubenssätzen, Emotionen und deinem Geldbewusstsein beschäftigst, kommst du nicht drum rum, in die Vergangenheit zu blicken.

Und oft kommen da Dinge zum Vorschein, die man im ersten Moment gar nicht mehr auf dem Schirm hatte.

Wie oft schleppt man alte Kränkungen oder anderes Negatives mit sich herum. Und als Meister der Verdrängung dachte ich schon von vielen Sachen, dass sie abgeschlossen sind. Denkste.

Wenn du nie bewusst loslässt, holt dich manches immer wieder ein. Ich habe die letzten Tage des vergangenen Jahres viel daran gearbeitet, Altes loszulassen und leichter ins neue Jahr zu starten.

Dass manches länger dauert und nicht mal schnell im vorbeigehen gelöst werden kann, ist klar.

Dennoch solltest du dir bewusst machen, dass du die Vergangenheit nicht mehr ändern kannst und es auch nichts bringt, wenn du auf jemanden ewig wütend bist.

Du schadest dir damit nur selbst. Das ist auch mit alten, negativen Glaubenssätzen so. Solange du dir diese nicht bewusst machst, und an neuen, positiven Glaubenssätzen arbeitest, wird sich nicht allzu viel in deinem Leben positiv verändern.

Das waren meine 5 Lehren aus dem Jahr 2017.

Was hast du rückwirkend betrachtet aus aus dem Jahr 2017 gelernt und was sind deine Themen, mit denen du dich 2018 beschäftigen willst?